Für Steinbrüche und Kieswerke erfordert die Reduzierung der Austauschhäufigkeit von Förderbändern die Identifizierung der Hauptursachen für Bandschäden und die Auswahl des passenden Banddesigns für die jeweiligen Betriebsbedingungen. Feiner Sand und Zuschlagstoffe verursachen in der Regel kontinuierlichen abrasiven Verschleiß, während große und scharfkantige Steine Risiken wie Schnitt-, Stoß-, Ausbrech- und Längsrisse bergen können. Daher sollten die Deckschichtqualität und die Karkassenkonstruktion des Förderbandes entsprechend den tatsächlichen Materialeigenschaften und Ausfallrisiken ausgewählt werden.
Neben der Wahl eines geeigneten Förderbandes spielen auch der ordnungsgemäße Betrieb und die Wartung eine wichtige Rolle. Maßnahmen wie die Reduzierung der Beladungshöhe, die zentrierte Materialzufuhr, die Optimierung der Rutschen- und Prallbettkonstruktion, die Instandhaltung von Abstreifern und Tragrollen, die Behebung von Bandlauffehlern sowie die regelmäßige Überprüfung der Deckschichtdicke und des Zustands der Verbindungsstellen tragen zur Verlängerung der Bandlebensdauer bei. Eine bloße Erhöhung der Banddicke kann Probleme, die durch eine falsche Bandwahl oder ungünstige Beladungsbedingungen verursacht werden, nicht beheben. Ein ganzheitlicher Ansatz, der die richtige Auswahl, Installation und Wartung umfasst, ist für einen zuverlässigen Förderbandbetrieb unerlässlich.

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