Die Laborprüfungen können je nach Produkttyp, technischen Anforderungen und Kaufvorgaben individuell gestaltet werden. Bei Gummiförderbändern umfassen die Prüfungen wichtige Leistungsparameter wie das Vulkanisationsverhalten der Gummimischung, Zugfestigkeit, Dehnung, Härte, Abriebfestigkeit, Haftung zwischen Deckschicht und Lagen, Haftung zwischen den Lagen sowie die Zugfestigkeit des gesamten Bandes. Für spezielle Anforderungen, wie Hitzebeständigkeit, Ölbeständigkeit, Flammwidrigkeit und antistatische Eigenschaften, können zusätzliche Prüfungen durchgeführt werden.
Bei Antriebsriemen können Laborprüfungen die chemische Beständigkeit, die Biegerissbeständigkeit und die Lebensdauer umfassen, um deren Zuverlässigkeit im Betrieb zu bewerten. Bei Förderrollen können die Prüfungen Wandstärkenmessungen, Ultraschallprüfungen zur Fehlererkennung, Rundlaufprüfungen, axiale Verschiebungen, Rotationswiderstandsmessungen, Staub- und Wasserdichtheitsprüfungen sowie Falltests beinhalten.
Die genauen Prüfpunkte und der Stichprobenplan sollten vor Produktionsbeginn anhand der Produktspezifikationen und Kundenanforderungen festgelegt werden. Dies trägt dazu bei, dass der Prüfprozess den tatsächlichen Anwendungsbedingungen und Qualitätserwartungen entspricht.

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