Die Spezifikation eines EP-Förderbandes mag auf den ersten Blick einfach erscheinen: wenige Buchstaben, eine Festigkeitskennzahl, die Lagenanzahl und zwei Deckschichtdicken. Doch diese Angaben beschreiben unterschiedliche Teile des Bandes, und eine Verwechslung kann dazu führen, dass ein Ersatzband zwar die richtige Breite hat, aber nicht den Anforderungen entspricht. Für Einkäufer, Instandhaltungstechniker und Händler besteht die praktische Aufgabe nicht darin, einen Code auswendig zu lernen. Vielmehr gilt es, Karkassenkonstruktion, Nennzugfestigkeit, Lagenaufbau und Gummischutz zu unterscheiden und anschließend zu prüfen, ob das vorgeschlagene Band noch zum Förderer und dem zu transportierenden Material passt.
Der wichtigste Unterschied ist folgender: EP-Klassifizierung und Lagenanzahl beschreiben die Textilkarkasse, während die Dicke der oberen und unteren Deckschicht die diese Karkasse schützende Gummischicht beschreibt. Sie hängen im fertigen Riemen zusammen, sind aber nicht austauschbar. Dieser Leitfaden erklärt, wie man die Angaben liest, wie man sie überprüft und welche Informationen beigefügt werden sollten.RFQ Die
Kurz gesagt: In der gängigen Bezeichnung für EP-Gurtbänder steht „EP“ für ein Karkassengewebe aus Polyesterkette und Polyamidschuss. Ein Wert wie EP200 gibt üblicherweise die nominelle Festigkeitsklasse pro Lage an, während eine Konstruktion wie EP800/4 eine nominelle Gurtfestigkeit von ca. 800 N/mm über die gesamte Breite bei vier Lagen angibt. Eine Kennzeichnung wie 6+2 bedeutet in der Regel eine Deckschichtstärke von 6 mm und eine von 2 mm. Prüfen Sie stets die Bezeichnung des Lieferanten und die maßgebliche Spezifikation, anstatt sich allein auf die Kurzbezeichnung zu verlassen.
Eine hilfreiche Methode, die Spezifikation eines EP-Förderbandes zu lesen, besteht darin, sie in vier Fragen zu unterteilen: Aus welchem Material besteht die Karkasse? Wie hoch ist die nominelle Zugfestigkeit? Aus wie vielen Textillagen besteht die Karkasse? Wie viel Gummi schützt die Trag- und Rollenseiten?
Spezifikationsfeld | Was es Ihnen sagt | Was es Ihnen nicht von selbst sagt |
EP | Textilgewebe: Polyester in der Kette und Polyamid/Nylon im Schuss | Gesamtbandfestigkeit, Deckschichtqualität oder Deckschichtdicke |
Stärkebewertung | Nominale Längszugfestigkeitsklasse, üblicherweise angegeben in N/mm² | Ob das Förderband ohne Berücksichtigung der Auslegungsspannung und der Sicherheitsfaktoren für den Förderer geeignet ist |
Lagenanzahl | Anzahl der Textilgewebeschichten im Karkassenkörper | Deckschichtdicke oder Deckmasse |
Ober- und Unterteil | Gummidicke ober- und unterhalb der Karkasse | Zugfestigkeit des Schlachtkörpers |
Diese Unterscheidung ist beim Ersatzkauf wichtig. Zwei Riemen können die gleiche Breite und annähernd die gleiche Gesamtdicke aufweisen, aber unterschiedliche Karkassenfestigkeiten haben. Umgekehrt können zwei Riemen die gleiche Karkassenfestigkeit aufweisen, aber unterschiedliche Deckschichtdicken oder Gummisorten für verschiedene Anforderungen hinsichtlich Verschleiß, Hitze, Öl oder Brandschutz verwenden.
EP bezeichnet das Verstärkungsgewebe, nicht die Gummibeschichtung. In der Industrie wird üblicherweise für die Kette – die Längsrichtung der Lastaufnahme – Polyester verwendet, während für den Schuss – die Querrichtung – Polyamid, allgemein bekannt als Nylon, zum Einsatz kommt. Diese Konstruktion findet Anwendung bei Textilförderbändern, da die Karkasse Längsspannung aufnehmen und gleichzeitig flexibel genug sein muss, um durch Mulden zu gleiten und um Rollen zu laufen.
Für einen Käufer sollte die Bezeichnung „EP“ daher Fragen zur Karkasse aufwerfen: Welche Festigkeitsklasse und wie viele Lagen? Sie sollte nicht als vollständige Spezifikation für das Förderband betrachtet werden. Deckmaterial, Deckdicke, Bandbreite, Anforderungen an die Verbindungen und Betriebsbedingungen müssen weiterhin definiert werden.
Ein häufiger Fehler bei Angebotsanfragen ist die Interpretation der Zahl nach EP als Gesamtfestigkeit des fertigen Gurtes. In vielen Herstellertabellen beziehen sich Bezeichnungen wie EP100, EP150, EP200, EP250 usw. auf die nominelle Festigkeitsklasse des Gewebes pro Lage. Die fertige Karkassenfestigkeit hängt dann von der Anzahl der Lagen ab.
Beispielsweise wird eine vierlagige Konstruktion aus EP200-Gewebe üblicherweise mit einer nominellen Festigkeit von 800 N/mm² angegeben. Die Berechnung ist einfach: 200 N/mm² pro Lage × 4 Lagen = 800 N/mm². Im Kaufvertrag sollte die beabsichtigte Gesamtfestigkeit jedoch explizit aufgeführt werden, da die Bezeichnungen je nach Markt und Lieferant variieren.
N/mm gibt die Zugkraft pro Einheitsbandbreite an. Es handelt sich nicht um eine Last in Kilogramm und auch nicht um die Materialmenge, die das Band transportieren kann. Die Förderleistung hängt vom Gesamtsystem ab – einschließlich Bandbreite, Geschwindigkeit, Troggeometrie, Materialeigenschaften, Belastung, Förderhöhe, Förderbandlänge und Antriebsbedingungen. Die Tragfähigkeit des Förderbandes muss anhand der berechneten Bandspannungen überprüft werden und darf nicht allein auf der Tonnage basieren.
Beispiel Stoffklasse | 2 Lagen | 3 Lagen | 4 Lagen | 5 Lagen |
EP100 | 200 N/mm | 300 N/mm | 400 N/mm | 500 N/mm |
EP150 | 300 N/mm | 450 N/mm | 600 N/mm | 750 N/mm |
EP200 | 400 N/mm | 600 N/mm | 800 N/mm | 1000 N/mm |
EP250 | 500 N/mm | 750 N/mm | 1000 N/mm | 1250 N/mm |
EP300 | 600 N/mm | 900 N/mm | 1200 N/mm | 1500 N/mm |
Lesehinweis: Die Tabelle veranschaulicht die gängige Konvention zur Einteilung in Festigkeitsreihen, die in EP-Förderbandspezifikationen verwendet wird. Sie dient als Interpretationshilfe und stellt keine Empfehlung für die Förderbandkonstruktion dar.
Die Lagenanzahl gibt an, aus wie vielen verstärkten Gewebeschichten die Karkasse besteht. Sie beeinflusst nicht nur die Festigkeit. Eine Änderung der Lagenanzahl kann auch die Karkassendicke, die Biegesteifigkeit, das Muldenverhalten, die Verbindungsstellenkonstruktion und die für die Riemenkonstruktion erforderliche Mindestgröße der Riemenscheibe verändern.
Deshalb kann der Austausch eines 4-lagigen Förderbandes gegen ein 5-lagiges, nur weil „mehr Lagen stärker sind“, eine Fehlentscheidung sein. Wenn die zusätzliche Lage das Band für die vorhandenen Rollendurchmesser oder die Muldenanordnung zu steif macht, kann die Änderung ein neues mechanisches Problem verursachen. Der richtige Vergleich sollte die erforderliche Bandfestigkeit und -konstruktion mit der Geometrie des Förderers und der Betriebsspannung berücksichtigen.
Auch die umgekehrte Variante birgt Risiken. Ein Riemen mit weniger Lagen kann zwar mitunter die gleiche nominelle Festigkeit wie ein Vollriemen erreichen, indem ein hochfestes Gewebe verwendet wird, die beiden Konstruktionen sind aber dennoch nicht automatisch austauschbar. Flexibilität, Verbindungsdesign, Stoßbelastung und Kompatibilität mit Rollen müssen weiterhin geprüft werden.
Die Deckschicht ist die dem Fördergut direkt ausgesetzte Gummiseite. Ihre Dicke wird so gewählt, dass sie die Karkasse vor der zu erwartenden Kombination aus Abrieb, Stößen, Schnitten, Kerben, Hitze, Öl, Feuchtigkeit und anderen Betriebsbedingungen schützt. Eine dickere Deckschicht bietet mehr Verschleißmaterial, jedoch ist die Dicke allein nicht ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit; die Gummimischung und ihre spezifische Güteklasse spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Die untere Abdeckung schützt die Rollenseite des Gehäuses und läuft über Tragrollen und Rollen. Sie ist oft dünner als die obere Abdeckung, da sie normalerweise nicht in direktem Kontakt mit dem Schüttgut steht. Verunreinigungen, Materialrückstände, verschmutzte Rücklaufrollen, Fehllauf und ungewöhnliche Förderbandanordnungen können jedoch den Verschleiß der Unterseite erhöhen.
Wenn in einer Spezifikation „6+2“ angegeben ist, bedeutet dies üblicherweise eine 6 mm dicke Deckschicht und eine 2 mm dicke Bodenschicht. 6+2 bedeutet nicht, dass die Gesamtdicke des Riemens 8 mm beträgt. Die Karkasse befindet sich zwischen den Deckschichten, daher umfasst die fertige Riemendicke auch die verstärkte Karkasse und die zugehörigen Gummischichten.
Betrachten Sie folgende Beispielnotation: 1000 mm — EP800/4 — 6+2 mm. Am sichersten ist es, sie Feld für Feld und nicht als eine einzige Zeichenkette zu lesen.
Markierung | Interpretation | Käuferprüfung |
1000 mm | Nennbreite des Gurtes | Prüfen Sie die installierte Breite und den Randabstand. |
EP800/4 | EP-Textilkarkasse; nominelle Festigkeit 800 N/mm²; 4 Lagen | Lieferantenangaben und erforderliche Auslegungsfestigkeit bestätigen |
6+2 mm | 6 mm Deckel; 2 mm Bodendeckel | Deckmittel/Klassifizierung und Verschleißzustand prüfen |
Schreibt der Lieferant stattdessen „EP200, 4-lagig“, deutet die übliche Konvention auf eine Nennfestigkeit von 800 N/mm² hin. Eine eindeutige Angebotsanfrage sollte diese Unklarheit beseitigen, indem sie sowohl die Gesamtbandfestigkeit als auch die Lagenanzahl angibt, beispielsweise: „EP800/4, vorbehaltlich der Bestätigung anhand der geltenden Spezifikation und der Förderleistung.“
Ergänzen Sie anschließend die Informationen, die in der Kurzform nicht enthalten sind: Breite, Länge, Deckschichtqualität oder Gebrauchseigenschaften, Verbindungsmethode, Betriebstemperatur, sofern relevant, Fördergut, Rollendurchmesser und alle anwendbaren Sicherheits- oder Regulierungsanforderungen.
Ein häufiger Fehler beim Kauf von Keilriemen ist die Erhöhung der Gummidicke, obwohl das eigentliche Problem in der Gummimischung liegt. Wenn ein Keilriemen aufgrund von Hitze, Ölkontakt, starkem Abrieb oder speziellen Brandschutzanforderungen versagt, behebt das Hinzufügen weniger Millimeter einer ungeeigneten Deckschicht nicht die zugrundeliegende Fehlkonstruktion.
Die Auswahl der Gummibeschichtung sollte als zwei zusammenhängende Entscheidungen betrachtet werden. Die Dicke bestimmt, wie viel schützendes Gummi vorhanden ist, bevor die Karkasse freiliegt. Die Güteklasse bzw. die Gummimischung bestimmt das Verhalten des Gummis im Einsatzumfeld. Die richtige Kombination hängt vom jeweiligen Versagensmechanismus und den Betriebsbedingungen ab.
Beobachteter Zustand | Was vor einer Änderung der Spezifikation zu überprüfen ist | Warum |
Schneller Verschleiß der Abdeckung | Materialabriebfestigkeit, Belastungsstoß, Schürzenkontakt, Deckgüte, Dicke der oberen Abdeckung | Verschleiß kann durch Materialunverträglichkeit oder mechanischen Kontakt verursacht werden, nicht allein durch die Dicke. |
Rissbildung/Aushärtung | Material- und Umgebungstemperatur, Hitzebeständigkeit der Abdeckung, tatsächliche Bandtemperatur | Zur Vermeidung von thermischen Schäden ist eine temperaturbeständige Verbindung erforderlich. |
Schwellung/Erweichung | Öl- oder Chemikalienexposition und Kompatibilität der Abdeckung | Eine dickere, inkompatible Abdeckung kann sich dennoch zersetzen. |
Abnutzung der Bodenabdeckung | Rücklaufrollen, Verunreinigungen, Zustand der Riemenscheiben, Spurfehler | Die Ursache könnte eher im Zustand des Förderbandes als in einer unzureichenden Bodenabdeckung liegen. |
Der Code beschreibt die Konstruktion, nicht die vollständige Auswahlberechnung. Vor der Genehmigung eines Ersatzteils sollte der Käufer oder Ingenieur die Spezifikation mit der Förderleistung in Verbindung bringen.
Prüfen Sie mindestens das Fördergut und die Korngröße, die Bandbreite und -geschwindigkeit, die Förderbandlänge und -höhe, die Belastungs- und Stoßbedingungen, die berechnete oder bekannte Betriebsspannung, die Rollendurchmesser, die Muldenanordnung, die Spannvorrichtung, die Verbindungsmethode und die Umwelteinflüsse. Falls das vorhandene Förderband frühzeitig versagt hat, erfassen Sie das Ausfallmuster, anstatt standardmäßig eine identische Konstruktion zu bestellen.
Für einen direkten Austausch ist die alte Riemenmarkierung zwar ein hilfreicher Anhaltspunkt, sollte aber mit den Geräteunterlagen und den tatsächlichen Betriebsbedingungen abgeglichen werden. Anlagenmodifikationen, erhöhter Durchsatz, geändertes Material, veränderte Riemenscheibenbeschichtung oder eine andere Spanneinstellung können die historischen Spezifikationen unbrauchbar machen.
Für allgemeine Textilförderbänder ist ISO 14890:2026 die aktuelle internationale Norm für gummi- oder kunststoffbeschichtete Textilförderbänder, die auf flachen oder trichterförmigen Tragrollen eingesetzt werden. Die Prüfverfahren für die Zugfestigkeit und Dehnung von Textilförderbändern sind in ISO 283:2023 definiert. Für Förderbänder im Untertagebau gelten gesonderte Anforderungen; ISO 22721:2023 regelt Textilförderbänder für den Untertagebau.
Eine Standardreferenz in einem Angebot ist nur dann sinnvoll, wenn der Leistungsumfang klar definiert ist. Fragen Sie nach, welche Eigenschaften geliefert oder geprüft werden und nach welcher Norm, und fordern Sie den entsprechenden Prüfbericht an, wenn eine Überprüfung erforderlich ist. Eine allgemeine Angabe wie „DIN/ISO-Riemen“ gibt allein keine Auskunft über die Tragfähigkeit, die Deckschichtklasse, die Deckschichtdicke oder die Eignung für Ihren Einsatzort.
SINOCONVE gibt an, Förderbänder gemäß Kundenanforderungen unter Berücksichtigung von DIN-, RMA- und ISO-Normen fertigen zu können und Produktprüfberichte bereitzustellen. Bei Projekten mit spezifischen Normen oder Prüfanforderungen Dritter sollten diese Anforderungen in der Angebotsanfrage (RFQ) aufgeführt und nicht aus dem Produktnamen abgeleitet werden.
Eine präzise Angebotsanfrage verringert das Risiko, Angebote zu erhalten, die zwar vergleichbar erscheinen, aber auf unterschiedlichen Konstruktionen basieren. Verwenden Sie den vorhandenen Riemencode als Ausgangspunkt und ergänzen Sie ihn anschließend um die zur Überprüfung erforderlichen Anwendungsdaten.
Das bestätigte Fertigungsprogramm von SINOCONVE für Gewebeförderbänder umfasst die Gewebeklassen EP100 bis EP600 und Breiten von 100 mm bis 3000 mm, kundenspezifische Förderbandproduktion Die Werksvorgaben zeigen, was mit dem Lieferanten besprochen werden kann; sie ersetzen jedoch nicht die anwendungsbezogene Auswahl. Wenn Ihre geplante Konstruktion nahe an einer Maß- oder Leistungsgrenze liegt, bestätigen Sie die genaue Ausführung, bevor Sie die Bestellung aufgeben.
Fehler | Warum es Risiken birgt | Besseres Kaufverhalten |
Es wird lediglich „EP200-Gürtel“ geschrieben. | Lagenanzahl und Endfestigkeit bleiben unklar | Vollständige Gürtelfestigkeitsklasse und Lagenanzahl |
Die Gesamtdicke des Riemens wird mit 6+2 angenommen. | Die Schlachtkörperdicke wird dabei nicht berücksichtigt. | Beläge separat angeben; bei Bedarf die fertige Dicke anfragen |
Mehr Lagen für „zusätzliche Stärke“ wählen | Kann die Steifigkeit und die Kompatibilität der Riemenscheiben verändern. | Prüfen Sie die erforderliche Festigkeit, die Riemenscheibendurchmesser, die Muldenform und die Verbindungsstellen. |
Angabe nur der Deckschichtdicke | Die Gummisorte ist möglicherweise nicht für den Versagensmechanismus geeignet. | Dicke und Anwendungs-/Güteanforderungen angeben |
Überprüfung des Kopierens des alten Riemencodes ohne Fehler | Die Betriebsaufgabe kann sich geändert haben | Aktuelle Belastung, Geschwindigkeit, Material, Spannung und Versagensmuster prüfen |
„ISO/DIN“ ohne weitere Details wird akzeptiert. | Die Angaben zu dem Objekt und der Ausgabe sind möglicherweise unklar. | Nennen Sie die zutreffende Anforderung und die benötigten Unterlagen. |
Bevor Sie ein EP-Förderband genehmigen, stellen Sie sicher, dass die Spezifikation drei separate Fragen beantwortet. Erstens: Hält der Schlachtkörper der Förderbandspannung stand? Zweitens: Lässt sich die Bandkonstruktion im bestehenden System biegen, durchbiegen und korrekt verbinden? Drittens: Sind die Abdeckungen den Belastungen durch Material und Umgebung lange genug standhalten, um den Schlachtkörper zu schützen?
Wenn eine dieser Fragen unbeantwortet bleibt, ist der Code für Beschaffungszwecke unvollständig. Eine aussagekräftige Angebotsanfrage muss nicht lang sein, sollte aber die Anforderungen an Festigkeit, Lagenanzahl, Deckkonstruktion, Beanspruchung und Prüfung eindeutig darlegen.
Ist EP200 die Gesamtzugfestigkeit eines EP-Förderbandes?
Nicht unbedingt. In gängigen Branchentabellen bezeichnet EP200 die Festigkeitsklasse pro Lage. Eine vierlagige EP200-Konstruktion entspricht einer nominellen Festigkeitsklasse von 800 N/mm². Bitte prüfen Sie, wie der Lieferant die Angabe in seinem Datenblatt und Angebot formuliert.
Was bedeutet EP800/4?
Üblicherweise handelt es sich dabei um eine EP-Textilkarkasse mit einer nominellen Zugfestigkeit des gesamten Gurtes von 800 N/mm² und vier Gewebelagen. Die Deckschichtdicke und die Gummisorte müssen weiterhin separat angegeben werden.
Was bedeutet 6+2 in den Spezifikationen eines Förderbandes?
Das bedeutet üblicherweise eine 6 mm dicke Deckschicht und eine 2 mm dicke Bodenschicht. Es bedeutet nicht, dass der fertige Riemen nur 8 mm dick ist, da sich die Textilkarkasse zwischen den Deckschichten befindet.
Ist ein 5-lagiger EP-Riemen besser als ein 4-lagiger Riemen?
Nicht automatisch. Mehr Lagen können die Steifigkeit, die Karkassenstärke, die Verbindungskonstruktion, die Förderleistung und die Kompatibilität mit Rollen beeinflussen. Wählen Sie die Konstruktion anhand der erforderlichen Festigkeit und der Geometrie des Förderbandes, nicht allein anhand der Lagenanzahl.
Können zwei Riemen mit der gleichen EP800-Klassifizierung unterschiedliche Lagenanzahlen aufweisen?
Ja, abhängig von den verfügbaren Festigkeitsklassen und der Konstruktion des Gewebes. Gleiche Nennfestigkeit garantiert nicht identische Flexibilität, Dicke, Verbindungsverhalten oder Anforderungen an die Rollen, daher sollten die Konstruktionen vor einem Austausch überprüft werden.
Welchen Standard sollte ich in einer Angebotsanfrage für EP-Förderbänder angeben?
Verwenden Sie die Norm, die zu Ihrer Anwendung und den zu prüfenden Eigenschaften passt. ISO 14890:2026 deckt Förderbänder für den allgemeinen Einsatz im Textilbau ab, während für den Untertagebau separate Anforderungen gelten. Geben Sie die erforderliche Eigenschaft, die Ausgabe und die Dokumentation an, anstatt nur „ISO-Norm“ zu schreiben.
Sie möchten ein EP-Förderband vor der Bestellung prüfen? Senden Sie SINOCONVE die Kennzeichnung des vorhandenen Förderbandes sowie Angaben zu Bandbreite, Länge, Fördergut, Kapazität, Geschwindigkeit, Förderhöhe/Förderweg, Rollendurchmesser, Betriebstemperatur, Abdeckungsanforderungen, Verbindungsmethode und Fotos eventueller aktueller Schäden. So erhält unser technisches Team alle notwendigen Informationen, um die gewünschte Konstruktion zu prüfen, anstatt sich allein auf die EP-Norm zu stützen.
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